Wohnen im Alter..

...welche Möglichkeiten gibt es?

Viele ältere Menschen fragen sich, ob sie mit zunehmendem Alter in ihrer Wohnung bleiben können.
Bei der Entscheidungsfindung kann helfen, zunächst zu überlegen, welche Unterstützung im Alltag gewünscht wird.

Es gibt eine Vielzahl von ambulanten Hilfen, die Ihnen ermöglichen, in Ihrer bisherigen Wohnung gut und sicher versorgt zu sein.

> Wohnen zuhause

Wenn Sie bemerken, dass Sie mit zunehmendem Alter mehr Hilfe benötigen als früher, stellt sich manchmal die Frage: wie kann ich zuhause auch im fortgeschrittenen Alter möglichst selbstständig leben?

Es gibt kleinere und größere Alltagshilfen, die Sie entlasten, z.B.:

  • Hauswirtschaftliche Hilfe
  • Einkaufshilfe
  • Hausnotrufsystem
  • Nachbarschaftshilfe
  • Ambulante Pflege
  • Menüservice
  • Mobilitätshilfedienst
  • Ehrenamtlicher Besuchsdienst

Durch geeignete bauliche Veränderungen in der Wohnung (Wohnungsanpassung) kann die selbstständige Lebensführung unterstützt werden.

> Seniorenwohnhaus

Innerhalb des Bestandes im Sozialen Wohnungsbau wurden einzelne Häuser ausschließlich für Senioren als Mieter errichtet. Die Häuser haben meist einen Fahrstuhl, die Wohnungen sind in der Regel aber nicht barrierefrei ausgestattet. Im Einzelfall kann eine Wohnung durch nachträgliche Umbauten seniorengerecht ausgestattet werden. Oft gibt es Freizeitangebote im Haus, auch Mittagstisch wird angeboten.

Das Seniorenwohnhaus bietet vielfältige Möglichkeiten, mit anderen in Kontakt zu kommen und so das Gefühl von Einsamkeit ( gerade auch für alleinstehende Senioren) abzubauen.

In unserem Bezirk werden die Häuser direkt über die Wohnungsbaugesellschaften vermietet. Einen Überblick über alle Seniorenwohnhäuser erhalten Sie bei uns oder über unsere Datenbank Hilfelotse (Stichwort Seniorenwohnanlagen)

Darüber hinaus gibt es den Begriff Service-Wohnen oder auch Betreutes Wohnen. Dies bedeutet den Abschluss eines Mietvertrages kombiniert mit einem Vertrag über Pauschalleistungen. Ergänzt werden kann dies durch kostenpflichtige weitere Leistungen.

Genaueres erfahren Sie hierzu in einer persönlichen Beratung bei uns und über die homepage der Berliner Pflegestützpunkte unter www.pflegestuetzpunkteberlin.de

> Wohnungsanpassung

Sie fühlen sich wohl in Ihrer Wohnung - und dennoch gibt es im Alltag zuhause kleinere Probleme?

Der Einstieg in die Badewanne wird mühsam oder ist nicht mehr möglich, die Sitzhöhe ist nicht angenehm, Sie möchten sich abstützen können…

Diese und mehr kleinere (und auch größere) Veränderungen werden Wohnungsanpassung genannt.

Hierzu gehören z.B.:

  • barrierefreie Bewegungsmöglichkeit durch Beseitigen von Türschwellen und Anlegen von Rampen
  • Verändern der Griffhöhe von Schränken
  • verbesserte Bedienbarkeit von Schubladen
  • leichte und sichere Erreichbarkeit von Schaltern und Steckdosen
  • Anbringen von Handläufen und Haltegriffen im Sanitärbereich

Bei Vorliegen einer Pflegestufe sind viele Maßnahmen unter der Beteiligung der Pflegekasse finanzierbar.

Weitere Information zu Rampen u.ä. finden Sie unter folgender Seite  Link

Wir beraten und begleiten Sie auf Wunsch bis zur endgültigen Realisierung Ihrer Vorstellungen.

> In Gemeinschaft

Es gibt unterschiedlichste selbstorganisierte Wohnprojekte, die das Wohnen mit sozialen Gesichtspunkten verknüpfen. Bereitschaft zum Engagement für die Gemeinschaft und Geduld für die Abstimmungsprozesse untereinander und mit Dritten ist hierbei jedoch Voraussetzung.

In Berlin und im Berliner Umland gibt es bereits einige bestehende Wohnprojekte.

Näheres finden Sie unter:

www.berlin.de/Wohnen im Alter

www.netzwerk-generationen.de

www.wohnprojekte-berlin.de

www.wohnprojekte-portal.de

www.berlin.de/neue_wohnformen_im_alter.pdf (2,8 MB)

Projektgruppen

Beratung für Projektgruppen und Vereine zur Realisierung und Finanzierung finden Sie unter: stattbau.de