Der Wohnverbundes und die Beschäftigungstagesstätte für alkoholkranke Menschen (BTS) feierten ihr 20 jähriges Jubiläum mit einem interkulturellen Hoffest

Bereits seit 20 Jahren finden alkoholkranke Menschen in der Wrangelstraße in Berlin Kreuzberg Beschäftigungs- und Wohnmöglichkeiten. Mit einem interkulturellen Hoffest feierten  der Wohnverbund Wrangelstraße und die Beschäftigungstagesstätte für Alkoholabhängige am 29. August ihr Jubiläum. Beim Fest mit dabei war auch die in der Wrangelstraße ansässige Notunterkunft für Familien. Träger aller drei Einrichtungen ist das Diakonische Werk Berlin Stadtmitte e. V.

„Unsere Nutzerinnen und Nutzer haben hier gute Bedingungen, um Wohnen, Beschäftigung und Freizeit miteinander zu verbinden“, sagt Einrichtungsleiter Ronald Weege. Der Wohnverbund hält 46 Plätze und die Beschäftigungstagesstätte 12 Plätze vor. „Unser Ziel ist es, ein zufriedenes Leben ohne Alkohol zu fördern“, sagt Weege. Die Beschäftigungstagesstätte für alkoholkranke Menschen bietet einen suchtmittelfreien Ort, an dem sich die Besucherinnen und Besucher als Mitglieder einer Gemeinschaft fühlen können. „Unser Ansatz ist es, Menschen durch sinnvolle Betätigungen Halt zu geben und neue Perspektiven aufzuzeigen“, betont Ronald Weege.

Im Wohnverbund Wrangelstraße finden Menschen mit Alkoholabhängigkeit einen geschützten Raum, um ihren Alltag ohne Suchtmittel erproben und ausbauen zu können. Einzelkontakt und Gruppengeschehen bieten Kontakt und Austausch. Beide Einrichtungen beteiligen sich damit an der psychiatrischen Pflichtversorgung im Bezirk.

 

 

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